Das Kolloquium für Diakonie- und Sozialgeschichte, veranstaltet von Matthias Benad, Ursula Krey und Hans-Walter Schmuhl, wird in einer neuen Veranstaltungsreihe unter der Bezeichnung „Diakoniewissenschaftliches Kolloquium: Diakonie- und Sozialgeschichte“ fortgeführt, zusammen mit dem Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel (IDM) und in der bisherigen Kooperation mit der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Theologie und Philosophie der Universität Bielefeld.

Vom „Meer der Sünde“ zum „Paradies im Wiesenthal“.
Bodelschwinghs autonomes Experiment nordöstlich von Berlin

Seit Beginn des 19. Jahrhundert war die rasche Entwicklung Berlins von großen sozialen Spannungen begleitet, die sich nicht zuletzt in der kirchlichen und diakonischen Arbeit niederschlugen. Mit der Gründung der Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal bei Berlin 1905 wurde ein Versuch unternommen, die Obdachlosigkeit in der preußisch-deutschen Hauptstadt einzudämmen. An denkwürdigen Orten in Berlin, Bernau und Lobetal werden diakoniehistorische Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert, ihre weiteren Zusammenhänge und ihre langfristigen Wirkungen in den Blick genommen.

Beginn am Tagungsort Hotel Grenzfall, Ackerstr.136, 13355 Berlin-Wedding, am  21. März  2019 um 11 h,

Rückfahrt am 23. März ab 17 h.

Anreise und Übernachtungen bitte selbst organisieren!