Das Kolloquium für Diakonie- und Sozialgeschichte, veranstaltet von Matthias Benad, Ursula Krey und Hans-Walter Schmuhl, wird in einer neuen Veranstaltungsreihe unter der Bezeichnung „Diakoniewissenschaftliches Kolloquium: Diakonie- und Sozialgeschichte“ fortgeführt, zusammen mit dem Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel (IDM) und in der bisherigen Kooperation mit der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Theologie und Philosophie der Universität Bielefeld.

Es findet zwei- bis dreimal pro Semester in der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Standort Bethel, Bethelweg 8, statt, im Seminarraum des Instituts für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM), G_2.25. Die Veranstaltungen dauern in der Regel von 18.00 bis 20.00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Unser Kolloquiumsprogramm im Sommersemester 2019:

15. Mai, Jens Schildt (Hamburg): Wichern als Entrepreneur. Unternehmerisches Handeln im Aufbau des Rauhen Hauses 1833-1848

10. Juli, Dr. Frank Stückemann (Soest-Meiningsen): „Es besteht Einigkeit darüber, daß die soziale und geistliche Versorgung … der im Sozialwerk Lebenden nicht voneinander getrennt werden kann …“ Überlegungen zur diakonischen Konzeption des Sozialwerks Stukenbrock

17. September, 10.00 bis 18.00 Uhr: Ein Tag zu aktuellen Forschungen, ausnahmsweise im benachbarten Archivzentrum, Bethelplatz 2, 33617 Bielefeld

Dr. Relinde Meiwes (Berlin): Von der Pflege bis zur Leitung. Katholische Schwestern in Krankenhäusern des 19. und 20. Jahrhunderts 

Dr. Karsten Wilke (Bielefeld): Die Behindertenhilfe der Rummelsberger Diakonie 1945-1975. Bericht aus einem Forschungsprojekt

Dr. Ute Niethammer (Freiburg i.B.): Kaiser, Krieg und Krankenhäuser. Der Johanniterorden und die christliche Liebestätigkeit im 19. Jahrhundert

Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt (Esslingen): Die Besonderheit der Nacht im Alltag von Heimen. Das Beispiel der Anstalt Stetten im Remstal

Dr. Nina Grabe (Göttingen): Altersheime für Heimatlose Ausländer